Der Wallwitzberg mit der Wallwitzburg

Ein etwa 500 m langer niedriger Höhenzug mit mehreren Hügeln erhebt sich zwischen der großen Planwiese und dem Streitwerder zunächst unmerklich, dann aber doch ziemlich stark. Der nördlichste Hügel, der eigentliche Wallwitzberg, ist bei der Gestaltung des Geländes künstlich erhöht und mit einem burgähnlichen Bauwerk gekrönt worden. Auf dem Wallwitzberg hat nie eine "Burg" gestanden. Das 1945 zerstörte "Schlößchen" war eine Spielerei aus dem Ende des 18.Jahrhunderts. Ursrünglich war statt der mittelalterlichen Burgruine ein kleiner Tempel vorgesehen. Von der 8 m hohen Plattform der Wallwitzburg hatte man einen großartigen Ausblick auf einen der schönsten Teile der Elbaue. Das Bauwerk ist nach seiner Zerstörung 1945 nicht wieder aufgebaut worden. Da an dem Bauwerk der Turm und der Treppenaufgang fehlt, ist er nicht mehr begehbar. Während die Ableitung des Namens Beckerbruch unsicher ist, steht die Herkunft des Namens Wallwitzberg eindeutig fest. Der Name geht zurück auf das 16.Jahrhundert. Durch die ortsansässige Adelsfamilie von Wallwitz, die hier Ländereien besaß, wurde der Name abgeleitet.

Wallwitzburg (Foto März 2000)
Wallwitzburg

Wallwitzburg (Foto März 2000)
Wallwitzburg

Wallwitzberg - Dessaus Alpine Rodelstrecken (Foto Februar 2000)
Wallwitzberg

Die anderen Erhebungen des Höhenzuges haben ebenfalls Namen, die Personen zugedacht waren aber heutzutage weniger bekannt sind. Ruhesitze, Vasen und ein Steinaltar belebten einst die Hügelgruppe. Heute existieren nur noch wenige dieser Gegenstände.

Die Umgebung des Wallwitzberges (Foto Februar 2000)
Wallwitzberg

Die Umgebung des Wallwitzberges - Elbe im Hintergrund (Foto Februar 2000)
Wallwitzberg

Die Umgebung des Wallwitzberges (Foto Februar 2000)
Wallwitzberg

 
[ Home ]